Diagnose-Funk: Kinder besser vor Handystrahlung schützen

28.09.2011
Diagnose-Funk: Kinder besser vor Handystrahlung schützen
„Strahlende“ Geschenke: Gut für das Weihnachtsgeschäft – schlecht für die Gesundheit

Das Europäische Parlament und der Europarat fordern einen  besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Strahlung durch Handys, sowie Informationskampagnen über potenzielle Gesundheitsgefahren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die von Mobiltelefonen erzeugten elektromagnetischen Felder als potenziell krebserregend ein.
Das Weihnachtsgeschäft hat begonnen: primäre Zielgruppe für das Geschäft mit Handys, Smartphones und funkgebundenen Spielkonsolen sind Kinder und Jugendliche. Das Einstiegsalter für ein eigenes Handy  liegt bei 10 Jahren.
Die Verbraucherorganisation Diagnose-Funk e.V. empfiehlt Verbrauchern  Medienberichte, die Entwarnung geben und gesundheitliche Unbedenklichkeit von Handystrahlung für Kinder und Jugendliche bescheinigen, kritisch zu hinterfragen. Diagnose-Funk hat Medienberichte kritisch untersucht und dazu  den Brennpunkt veröffentlicht:

Diagnose-Funk Brennpunkt: „Kinder, Handystrahlung und die Verharmlosung der Risiken.
Über den Umgang mit Forschungsergebnissen durch die Mobilfunkindustrie, das Bundesamt für Strahlenschutz und die Medien“

www.diagnose-funk.org/infoformate/brennpunkt/handystrahlung-und-die-verharmlosung-der-risiken.php
http://diagnose-funk.de/assets/df_bp_kinder-risiken_2011-09-25.pdf

 

Der neue Brennpunkt dokumentiert an vier Beispielen, u. a. der CEFALO und der MOBI-KIDS Studie, wie durch verharmlosende Medienberichterstattung desinformiert wird, obwohl die entsprechenden  Untersuchungsergebnisse auf ein Gesundheitsrisiko hinweisen.
Diagnose-Funk appelliert an Journalisten, einseitige und verharmlosende Berichterstattung nicht zu unterstützen. Stattdessen sollten die gesundheitlichen Risiken von Handys, Smartphones und funkgebundenen Spielekonsolen für Kinder und Jugendliche  sachlich erörtert  sowie gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen im Umgang mit dem Handy kommuniziert werden.
„Strahlende Geschenke“ für Kinder gehören nicht unter den Weihnachtsbaum.
Diagnose-Funk stellt Ihnen gerne weiteres Informationsmaterial zur Verfügung.

Zum aktuellen Stand der Forschung zum Gesundheitsrisiko elektromagnetischer Felder und weiteren Artikel finden Sie hier: www.diagnose-funk.org und www.mobilfunkstudien.org

Die Umwelt- und Verbaucherorganisation Diagnose-Funk ist eine internationale, interdisziplinäre und überparteiliche Umwelt- und Verbraucherorganisation, die sich für den Schutz vor elektromagnetischen Feldern und Strahlung einsetzt. Das Ziel von Diagnose-Funk ist es, über die gesundheits- und umweltschädigenden Wirkungen elektromagnetischer Felder verschiedenster Quellen unabhängig von Industrie und Politik aufzuklären, dadurch Verhaltensweisen von Verbrauchern und Politik zu ändern und Lösungen für zukunftsfähige und umweltverträgliche Technologien durchzusetzen.

Pressekontakt:

Peter Hensinger

Tel: +49 (0) 711 – 63 81 08

pressekontakt@diagnose-funk.de

www.diagnose-funk.de

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Handyantenne stört Glukosestoffwechsel im Hirn

Handyantenne stört Glukosestoffwechsel im Hirn !
Finnische Forscher haben herausgefunden, dass beim mobilen Telefonieren der
Glukosemetabolismus in den Hirnarealen unterdrückt werden kann, die sich in
der Nähe der Handyantenne befinden. Ob das ein Gesundheitsrisiko birgt, ist
noch unklar.


Die Ergebnisse wurden am 14. September 2011 in einer Online-Vorabversion
<http://www.nature.com/jcbfm/journal/vaop/ncurrent/index.html>  vom Journal
of Cerebral Blood Flow & Metabolism <http://www.nature.com/jcbfm/index.html>
unter dem Titel „GSM mobile phone radiation suppresses brain glucose
metabolism
<http://www.nature.com/jcbfm/journal/vaop/ncurrent/abs/jcbfm2011128a.html> “
veröffentlicht.

http://www.golem.de/1109/86507.html  

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